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Halbzeit!
Break – eine Eigenheit der Studiensystems an der HSG. Das oder Der Break (über den grammatisch richtigen Artikel scheiden sich die Geister) ist für Studierende anderer Universitäten eine der wohl ungewöhnlichsten Institutionen der Uni St. Gallen. Auf die Versuche einem externen Studenten das Break (der Autor wird sich in der Folge aufgrund persönlicher Präferenzen auf den sachlichen Artikel beschränken) als zwei vorlesungsfreie Wochen zur Semesterhälfte zu erklären, stösst weitgehenden auf Unverständnis. Jegliche Rechtfertigungsversuche werden üblicherweise vom Gegenüber mit einem müden Lächeln quittiert und der Ruf der HSG als gnadenlose, leistungsorientierte Elite-Universität wird nachhaltig geschädigt und gleicht sich stetig demjenigen einer Rudolf Steiner Schule an. Im Bezug auf die Verwendung des Breaks gilt es zwei gleichsam beliebte Erfolgsmodelle zu nennen. Für die einen bedeutet es tatsächlich Ferien und die Möglichkeit, nach sechs langen Wochen endlich wieder nach Hause ins Tessin oder nach Deutschland zurückzukehren. Für die anderen sind es nur zwei weitere Studiumswochen gespickt mit endlosen Blockseminaren, lästigen Arbeiten und dem hoffnungslosen Versuch, die erste Semesterhälfte aufzuarbeiten.
So ergibt es sich, dass während dem Break auch die Amicitianer entweder das kalte und neblige St. Gallen verlassen, um etwas Distanz zum Studium zu gewinnen und Elan für die zweite Hälfte zu sammeln oder sich durch Blockseminare arbeiten, um ihre Handlungskompetenz zu verbessern. Damit auch die Sozialkompetenz nicht gänzlich auf der Strecke bleibt, treffen sich noch einige wackere Amicitianer zum Break-Stamm im Jakobstal.
Nach diesen zwei Wochen von Blockseminaren oder Ferien, stürzen wir uns nicht nur wieder in den Studiums- sondern auch in den Verbindungsalltag. Mit vielseitigen Anlässen wie z.B. Statutenreiterkneipe, Winteranlass und natürlich dem Weihnachtskommers steht eine intensive aber spannende zweite Semesterhälfte vor uns.
Weiter lesen | Autor: Andreas Meyer v/o Explosiv | Gepostet am 03. Nov. 2011
Startschuss zum Herbstsemester 2011
Nach einer intensiven Prüfungsphase im Sommer, hatte sich die Amicitia in alle Winde zerstreut. Auf der Suche nach Abwechslung vom langweiligen Uni-Alltag und vor allem nach Erholung von den Strapazen die ein Studium an der HSG mit sich bringt, sind die Amicitianer in die grosse, weite Welt gezogen. Unter dem Deckmantel eines Praktikums bzw. Sprachaufenthalts oder ganz unverblümt als Touristen haben wir uns über alle fünf Kontinente verteilt. Wobei an der Westküste der USA eine vergleichsweise hohe Amicitianerdichte beobachtet werden konnte. So hätte es sich zeitweise gelohnt, in Las Vegas eine Niederlassung der A.V. Amicitia einzurichten.
Mit der Zeit verlor jedoch die Fremde ihren unwiderstehlichen Reiz und es zog Amicitianer für Amicitianer zu der Alma Mater und dem Jakobstal, unserem Heim in St. Gallen, zurück. So haben sich die Fuxen und ein paar wackere Burschen im Jakobstal eingefunden, um zum zweiten Mal die Asi-Woche zu feiern. Währenddem die Assessies in der Startwoche den harten Alltag der HSG kennen lernten, hat die Amicitia im bacchantischen Ausmass den Semesterbeginn vorbereitet.
Das HS11 besteht aber nicht nur aus süssen Freuden, sondern auch aus harter Arbeit. Die einen werden in den Bachelor starten oder diesen fortführen und die anderen werden im Master die Perfektion ihrer Fähigkeiten anstreben, um die höchste universitäre Reife zu erlangen. So unterschiedlich die einzelnen Wege auch sind, bestreiten wir sie doch alle gemeinsam. Die Bachelor- oder Masterstudenten in der Amicitia unterstützen sich gegenseitig in verschieden Kursen und stellen denjenigen, die sich noch im Assessment befinden, in nützlichen Lerntutorien ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung.
Damit wir nicht nur unser Wissen sondern auch unseren Horizont erweitern können, führen wir zu Semesterbeginn jeweils am Dienstag um 20.00 Uhr im Restaurant Zum Goldenen Schäfli Kontaktstämme mit reger Altherrenbeteiligung durch. Wie viele Stunden ein Student auch immer in der Bibliothek über unzähligen Theoriebüchern brütet, er wird nie so viel über das reale Berufsleben lernen wie im direkten Gespräch mit erfahrenen Führungspersonen, wie es unsere Altherren sind.
Jeder Student, der uns für seine persönliche Horizonterweiterung besuchen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, mit dem Vorstand Kontakt aufzunehmen oder gleich an einem Stamm bei uns vorbeizuschauen!
In Anbetracht der erstklassigen Anlässe, die uns erwarten, blicke ich in freudiger Erwartung auf die Eröffnungskneipe am 29. September, den offiziellen Startschuss zum Herbstsemester 2011!
Weiter lesen | Autor: Andreas Meyer v/o Explosiv | Gepostet am 16. Sep. 2011
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Scheffelstrasse 12
9000 St. Gallen
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